Influenzavirus

Influenzavirus
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Was sind Influenzaviren?

Die (echte) Grippe (Influenza) ist eine Erkrankung der Atemwege wie Nase, Rachen und Lungen, die von Influenzaviren verursacht wird. Erkältungen oder „grippale Infekte“ dagegen werden von anderen Erregern verursacht. Influenzaviren gehören zur Gruppe der Orthomyxoviren. Die Typen A und B verursachen die saisonal regelmäßig auftretenden Krankheitswellen, der C-Typ ist für den Menschen kaum relevant. Die Gefahr, sich mit Influenza-A- und B-Viren anzustecken, besteht weltweit. In Deutschland steigt die Zahl der Erkrankungen vor allem in den Wintermonaten, während der sich geschätzt 5 bis 20 Prozent der Bevölkerung mit dem Virus infizieren. Da sich Influenzaviren ständig verändern, kann man sich im Laufe seines Lebens mehrmals mit Grippe anstecken und erkranken.

Wie werden Influenzaviren übertragen?

Die saisonale Influenza überträgt sich über Tröpfchen von Mensch zu Mensch oder von Flächen auf den Menschen. Das Virus ist hoch ansteckend. Wenn Infizierte niesen, husten oder sprechen, gelangen kleine, virushaltige Tröpfchen des Nasen-Rachen-Sekrets in die Luft. Diese können von Menschen in der Nähe eingeatmet werden und sie infizieren. Eine solche Übertragung der Grippe ist möglich ab einem Tag bevor die Symptome auftreten und bis zu 5 bis 7 Tage nach Ausbruch der Krankheit.

Wie äußert sich die Erkrankung?

Die Schwere und Länge der Erkrankung an Grippe hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem vom Alter des Betroffenen. Eine Infektion kann mit nur leichten Beschwerden oder komplett symptomfrei verlaufen, aber genauso gibt es auch schwere Krankheitsverläufe, die im schlimmsten Fall zum Tod führen. Die Inkubationszeit einer Grippe beträgt nach der Ansteckung durchschnittlich 1 bis 2 Tage. Dann erkranken Infizierte relativ abrupt. Das plötzlich eintretende Schwächegefühl ist typisch für die echte Grippe. Zu den weiteren Symptomen zählen Fieber, Frösteln, Husten und Müdigkeit, sowie Kopf- und Muskelschmerzen. In der Regel nehmen die Beschwerden nach 5 bis 7 Tagen ab. Zu den häufigsten Komplikationen gehören Lungenentzündungen. Kinder können zudem Mittelohrentzündungen entwickeln. Selten treten Entzündungen des Gehirns oder des Herzmuskels auf.

Bedeutung für Infektionen in Krankenhäusern und im ambulanten Bereich

Influenzaviren gehören in vielen Ländern zu den meldepflichtigen Erregern. Als nosokomiale Erreger sind sie zusammen mit Noro– und Rotaviren häufige virale Verursacher von Ausbrüchen. Der Anteil an Influenza-Patienten, die hospitalisiert werden liegt bei ca. 17 Prozent.

Überlebensdauer der Erreger auf unbelebten Oberflächen

1 bis 2 Tage

Desinfektionsmittelwirksamkeit zur Prävention

Das benötigte Wirkspektrum gegen Influenzaviren ist: begrenzt viruzid

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