KISS

Das Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System (KISS) erfasst, analysiert und interpretiert systematisch relevante hygienebezogene Daten zu nosokomialen Infektionen in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen des deutschen Gesundheitssystems. Ziel von KISS ist es, diese zu reduzieren. Das System wurde im Jahr 1996 entwickelt und wird seither durch das Nationale Referenzzentrum (NRZ) für Surveillance von nosokomialen Infektionen betrieben, das am Institut für Hygiene und Umweltmedizin in der Berliner Charité ansässig ist.

Um die Aussagekraft der Daten und damit auch die Wirksamkeit der Surveillance zu steigern, werden im KISS die Daten nicht krankenhausweit erfasst, sondern konzentrieren sich auf besondere Risikobereiche innerhalb des Krankenhauses. KISS besteht daher aus folgenden Modulen entsprechend den unterschiedlichen Risikobereichen, für die es jeweils spezielle Surveillance Methoden gibt:

  • Patienten auf Intensivstationen (Modul ITS-KISS)
  • Operierte Patienten (Modul OP-KISS)
  • Frühgeborene auf neonatologischen Intensivstationen (Modul NEO-KISS)
  • Patienten nach Knochenmarktransplantation (Modul ONKO-KISS)
  • Ambulant operierte Patienten (Modul AMBU-KISS)
  • Patienten mit Zentral-Venen-Katheter oder Harnwegkatheter oder maschineller Beatmung auf Nicht-Intensivstationen (Modul STATIONS-KISS)
  • Modul für Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (Modul MRSA-KISS)
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